Fahrendes Landschaftskino

Es braucht nicht viel: Nur ein verdunkeltes Zugabteil, eine optische Linse und eine Projektionsfläche – fertig ist das fahrende Landschaftskino. Hier steht die Welt auf dem Kopf, abstrahiert auf ein zweidimensionales Bild. Die Landschaften und Städte ziehen wie auf einer endlosen Drehbühne montiert über die Leinwand. Szene um Szene addiert sich zu einem langsamen, ruhigen Film, der durch seine rechtwinklig zur Fahrtrichtung fixierte Perspektive das schon so oft Betrachtete noch einmal neu sehen lässt.

Erstmals wurde das fahrende Landschaftskino im öffentlichen Nahverkehr realisiert als Projekt von Bertram Weisshaar zur Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 (Ringzug, 23.05. – 05.06.2010)

 

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