Texte & Medien



Buchveröffentlichung zu Formaten in Fortbewegung.
Erschienen bei Jovis Verlag, Berlin 2013.
Herausgeber: Bertram Weisshaar
Mit Beiträgen von: Maren Brauner, Andreas Denk, Irene Grillo, Kai-Olaf Hesse, Klaus Hoppe, Mark A. Hunter, Christoph Laimer, Marie-Anne Lerjen, Clare Qualmann, Elke Rauth, Tina Saum, Margit Schild, Martin Schmitz, Hannah Stippl, Andrea Thiele, Bertram Weisshaar, Carl Zillich
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GEISTREICH WANDERN
Von Uwe Pütz, in der DB mobil, Mai 2017
 „[…] Beim Wandern folge ich einer Sehnsucht: Ich gehe los und komme anders zurück als ich losgegangen bin – eine Art Passage. […] Es ist auf jeden Fall auch eine geistige Tätigkeit. Vieles, was wir heute sehen, ist medial gefiltert. Beim Wandern gewinne ich ein Stück ungefilterte Wahrnehmung zurück.”
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Der Weg zur Erkenntnis
Von Titus Arno in der Süddeutschen Zeitung vom 4.11.2016
„… In der Parthenstraße schwingt sich Weisshaar plötzlich über ein Geländer, klettert verwitterte und halb zugewachsene Steinstufen hinab – und läuft im eingemauerten Bett der Parthe weiter. […] Ein tiefer gelegter Wanderweg mitten durch die Stadt, etwas vermüllt zwar, aber hochinteressant. Die Perspektive ändert sich, …“
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Der Monte Veritá zu Leipzig
Ein Beitrag zur Sonderausgabe „Leipzig wächst” der Leipziger Blätter. Der Text beschreibt den „Ausflug in’s Blaue”, welcher in eine Besteigung eines ehemaligen Müllberges mit anschließender „Bergpredigt” mündete. „Warum ist Landschaft schön?” oder „Wann geschieht der Aussteig aus dem vermeintlich ewigen Wachstum?” sind Fragen, die sich entlang des Weges aufdrängten.
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Geht doch! Spaziergangswissenschaft in Praxis
in: FreeLounge, Ausgabe 1/2014
Geht doch! Spaziergangswissenschaft in Praxis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsches Architektenblatt: Unterwegs mit Erkenntnisgewinn
Mai 2015
Beim Spazierengehen weitet sich nicht nur die Brust, sondern auch der Blick für Neues, Nebensächliches und Unbekanntes. Der Landschaftsplaner Bertram Weisshaar aus Leipzig verbindet diese Art der Fortbewegung mit der Neugier des Forschers: als Spaziergangswissenschaftler. Interview: Cornelia Dörries
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Spaziergangsmanifest
aus: Earnest & Algernon, Nr. 7. 2014
Spaziergangsmanifest

 

Orte der Erkenntnis – Gehen um zu verstehen
Arkadien oder Dschungelcamp
Gedankengänge und Fußgänge von Bertram Weisshaar zum Stadtrand und zur Wahrnehmung von Landschaft – so etwa über die Verwandlung von Mülldeponien in Landschaft …
Veröffentlicht in: Arkadien oder Dschungelcamp. Leben im Einklang oder im Kampf mit der Natur? Herausgegeben von Robert Pfaller und Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber 2014
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Entschleunigung. Jeder Reisende kann zum Promenadologen werden.

ZEIT ONLINE: Warum reisen wir, Herr Weisshaar?
Bertram Weisshaar: Wir reisen, um eine Differenz zum sonst üblichen Alltag zu schaffen. Man möchte anders sein, anders leben, eine andere Rolle haben. Das kann man auch über Verlangsamung erreichen. Je stärker die Entschleunigung ist, desto eher kommt man in diese Differenzsituation rein. Heute meinen viele, das passiere am besten an einem anderen Ort. Aber eine Ortsverlagerung ist keine Gewähr dafür, dass man sich vom Alltag entfernt. …
Das ganze Interview ist zu lesen auf ZEIT ONLINE, erschienen am 2.08.2012, und findet sich hier >>

 

Atelier Latent gestaltete diese Postkarte anlässlich des Konvent K-2012

Entdeckung der Langsamkeit
Die Promenadologie sucht den Diskurs über den öffentlichen Raum
„Wir wollen natürlich nicht zum Ochsenkarren zurück, das Auto ist eine großartige Erfindung”, stellt der Spaziergangsforscher klar. „Aber ein Drittel der Haushalte in Deutschland hat kein eigenes Auto – und muss dennoch mit der Realität klarkommen, die die Planer für Autofahrer zurechtgemacht haben”, sagt er. Auch hier gelte es Wahrnehmung herzustellen. „Der Großteil der Städter registriert die Übermotorisierung ihrer direkten Umwelt gar nicht mehr. Viele Generationen wurden bereits in die autogerechte Stadt hineingeboren, halten die Vollverstopfung der Städte mit Autos für normal.” Auszug aus dem Artikel auf der Sonderseite in Die Welt, erschienen anlässlich des Konvent der Baukultur K-2012 in Hamburg. hier nachzulesen >>
Rückseite der Postkarte mit Rechenbeispiel hier >>


Wann kommt das Windrad auf die Milchtüte?

Titelseite Garten+Landschaft… Und wie ist das nun mit den Windrädern, gehören diese zur Landschaft? Mit den alten Windmühlen, überkommen aus vergangenen Jahrhunderten, ist das einfach, warum auch immer. “Was für charaktervolle Gesellen sind heute noch die hie und da erhaltenen Windmühlen, die in Holland sogar zu den Wahrzeichen des Landes gehören! Auch bei uns gibt es mannigfaltige Arten in und in Stein; alle ein Beweis dafür, dass auch die technische Anlage sich mit hoher charaktervoller Schönheit verbinden lässt. …
Artikel erschienen in Garten + Landschaft, Ausgabe Dezember 2011
ganzen Artikel lesen >> GaLa 1211

 

Aktuell wie eh: Spaziergangswissenschaft von Lucius Burckhardt
… Burckhardts «Stadtplanungskritik führt die Leserin, den Leser von heute zu der Frage: Haben wir seit 1970 eigentlich etwas gelernt? Repetieren wir die Fehler immer weiter? Oder haben wir, haben die Planer die Stadt inzwischen als System begriffen, mindestens ein Stück weit, und beginnen, entsprechend anders mit ihr umzugehen? Mit dieser Frage im Hinterkopf wird die Lektüre der ‹alten› Texte immer spannender.» (Rudolf Schilling) Wenig geändert hat sich an der von Burckhardt aufgeworfenen Frage: «Was geplant wird und was nicht geplant wird, was man sich selbst zu überlassen plante, das wird durch politische und gesellschaftliche Kräfte bestimmt. Die Stadt ist voller Übelstände, und nicht jeder ist Gegenstand unserer planerischen Fürsorge. Überdies sind nicht alle Folgen, welche die Planung mit sich bringt, mitgeplant: Um manche, so hat man beschlossen – beschlossen, indem man es nicht beschloss –, wird man sich nicht kümmern.»…
ganzen Artikel lesen; veröffentlicht in Collage 3 – 2011 >> Collage_3_11-Spaziergangswissenschaft

 

Stop and go. Zwischen Perspektive und Vorankommen

“Die Geschwindigkeit, mit der wir den Raum durchqueren, ist massgeblich für unsere Erfahrung der Landschaft. Und ob wir im Wahrnehmungsmodus Zwischenabschnitt oder im Modus bewusster Wahrnehmung sind, hängt auch von der Gestaltung der Landschaft ab.  …”
Artikel lesen; veröffentlicht in: anthos, Zeitschrift für Landschaftsarchitektur, 1-2011 >> Stop+and+go

 

Artikel im Kreuzer Stadtmagazin; Juni 2011


Touristen im Gewerbepark
“Rückmarsdorf, der Stadtteil mit dem Löwencenter, gehört sicher nicht zu den attraktivsten Ausflugszielen der Stadt. Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar sieht das anders: Wenn er im Rahmen seiner »TALK WALKs« diesen Monat zur Tour nach Rückmarsdorf einlädt, dann richtet er seinen Blick auf Abwegiges. Den ihm und seiner Disziplin, der Spaziergangswissenschaft, geht es darum, die Wahrnehmung für Landschafts- und Stadtbilder und die Auswirkungen von Landschafts- und Stadtplanung zu schärfen. …”
von Franziska Reif, in: Kreuzer Leipzig. Juni 2011, Seite 12.

 

En passant, das heißt „im Vorübergehen“, und dennoch mit allen Sinnen erkunden die Autoren dieses Bandes den urbanen und suburbanen Raum und finden damit – im Sinne eines „situationistischen Urbanismus“ – zu intensiveren und reflektierteren Formen der Architektur- und Stadterfahrung.
Markus Ambach, Boris Sieverts. Bertram Weisshaar und die Citámbulos aus Mexico City präsentieren in diesem Band ihre Strategien des Flanierens; eine beiliegende DVD dokumentiert eine neue Wahrnehmungsmethodik anhand von Stadtwanderungen am Beispiel Kölns. Mit dieser Methode eröffnen sich für Stadtplaner und Architekten, aber auch für Stadtbewohner überraschend neue Perpektiven auf ihr gewohntes Um- und Arbeitsfeld.
Herausgeber: Kay von Keitz/Sabine Voggenreiter, Jovis-Verlag, 128 Seiten, mit DVD und 51 farb. Abbildungen
>> Text gehen um zu verstehen
>> en passsant Bildstrecke Weisshaar

 

See macht blind. Von der Sehnsucht nach Wüsten in Deutschland
der architekt“Wenn man (…) nur den ganz allgemeinen landschaftlichen Eindruck auf sich wirken lässt, so glaubt man sich and die einsamsten Gestade unseres Erdballs versetzt und denkt etwa an die Bilder von Wüsten …”
Ein Artikel über die Rezeption von Tagebauen und deren Folgelandschaften; in: der architekt, 1/2010, Andere Landschaften
ganzen Artikel lesen >> der architekt 1_2010_Weisshaar_S54-59

 

 

Metropole 4: Metrozonen
Entwürfe für die Zukunft der Metropole
Mitten in den Städten, an abrupten Bruchkanten zwischen Stadt, Landschaft oder Hafen- und Industriearealen liegen aufregende Stadträume: Metrozonen …
Band 4 der Reihe METROPOLE: beleuchtet Strategien und zeigt Visionen für die urbane Transformation der Metrozonen im 21. Jahrhundert. Herausgeber: IBA Hamburg GmbH
Auszug, Beitrag von Bertram Weisshaar, pdf-Download
>> Oktobertage in Wilhelmsburg

 

 

 

 

Landschaft entsteht im Kopf

“Er läuft durch Braunkohle-Abbaugebiete, über städtische Brachen und manchmal durch ganz Deutschland. Wer zu Fuß geht, sieht anders, sagt der Spaziergangswissenschaftler Bertram Weisshaar. Ein Gespräch. …” von Petra Ahne, Barbara Weitzel.
Erschienen in Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau am 3. April 2010;
pdf-Download >> Landschaft entsteht im Kopf Berliner Zeitung

 

 


Von Jens Mühling; 12.04.2009. Der Tagesspiegel, Seite 3. Link>>

 

 

 

Die Idee kommt beim Gehen. Bertram Weisshaar und die Ursprünge der Spaziergangswissenschaft.
Von Andreas Denk; in: hub zur kunst, Kunstverein Leipzig (Hrsg.), November 2009

Download (2MB) >> Die Idee kommt beim Gehen

 

 

N – wie Rätsel der Natur
Immer noch gibt uns die Natur neue Rätsel auf. Zum Beispiel dieses: Eingeweihte finden es keine drei Gehminuten vom Hauptbahnhof, andere bemerken es – obwohl im Stadtzentrum gelegen – nie? Gemeint ist damit das größte und bedeutendste …

>> Aufsatz von Bertram Weisshaar weiter lesen >>

Beitrag zu: “von a bis z, 26 Essays zu Grundbegriffen der Architektur”
Hrsg.: Mario Hohmann und Stefan Rettich, erschienen 2004 bei Walther König, Köln.

 

Gärten zum Borgen / Gartenpromenaden
Beitrag von alias – Atelier für Spaziergangsforschung (1998 – 2001, Dessau)
in: Kunstforum international, Nr. 146, Das Gartenarchiv, 1999.
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