Atelier Latent

Hör-Gänge : TALK WALKs Audio

 

Atelier Latent gestaltet »Hör-Gänge«.
Diese richten sich an individuelle Spaziergänger:innen. Per Kopfhörer und Audioguide (Smartphone) können die SpazierHöhrer:innen den gestalteten Routen und den ent­falteten Gedankengängen im eigenen Tempo nachgehen. Dabei verknüpfen sich die die per Audio vermittelten Informationen mit dem jeweils eigenen, sinnlichen Erleben des aufgesuchten Stadt- und/oder Landschaftsraums – der absolvierte Hörspaziergang ist also weit mehr als beispielsweise ein auf dem Sofa gehörter Radiobeitrag. So bringt TALK WALKs Audio die Diskussionen zu Baukultur sowie Stadt- und Landschaftsentwicklung auf die Beine und an konkrete Orte. Während die SpazierHöhrer:innen die Stadt oder Landschaft für sich selbst erkunden, werden sie virtuell begleitet von unterschiedlichen lokalen Experten und Nutzerinnen, die zu den aufgesuchten Orten und dem jeweiligen Thema bestens Bescheid wissen. Dadurch erschließen sich vielschichtige Perspektiven, sowohl zu den besuchten Orten als auch zu den besprochenen Themen: Der TALK WALK auf dem Ohr lässt die Augen mehr erkennen. Denn dass man häufig nur erblickt, was man zumindest teilweise schon weiß und versteht, darauf verwies schon Goethe.

In dieser besonderen Zeit habe ich diese Spaziergänge sehr lieb gewonnen. (…) Mein Lieblingsspaziergang ist der „Masterplan Grün.“

Hören, was läuft – TALK WALKs Audio bietet informative Hör-Spaziergänge zu ganz viel­schichtigen Themen. Ebenso viel­fältig sind auch die Persepktiven, die entlang dieser Gedanken-Gänge zur Sprache kommen. Weit über hundert lokale Experten teilen bereits ihr Wissen, erzählen ihre Geschichte – und man kann ihnen zuhören, am selben Ort, an welchem die Erzählenden zuvor ebenfalls standen. Zu Wort kommen denkbar unterschiedliche „Experten”. Da ist beispielsweise ein über achtzigjähriger Mieter, der vier Jahrzehnte zuvor als erster in das Haus einzog, das eigentlich nur wenige Jahre stehen sollte (TALK WALK agra-Park). Oder ein Amtsleiter schildert, wie die Anwohner selbst das „schwarze Loch der Stadterneuerung” in ein angesagtes Viertel verwandelten. Und, und, und. Was alle „Stimmen“ gemeinsam haben: Über die Sache, über die sie sprechen – da wissen sie wirklich Bescheid. Vielleicht sprechen sie nicht immer mit professioneller Radiostimme, dafür aber stets authentisch von ihrer Erfahrung, ihrem Projekt, ihrem Anliegen.

Die seit 2011 von Atelier Latent produzierten Hör-Spaziergänge sind kostenlos abrufbar von dem Portal TALK WALKs. Hier geht’s zur Auswahl und zum Download der Audiospaziergänge >> talk-walks.net

Ebenfalls abrufbar sind die TALK WALKs in der App guidemate. Für Smartphone-Nutzer bietet diese App zusätzliche Funktionen, z.B. eine GPS-Karte und einfachen Datendownload via WLAN für Offline-Nutzung.
Link zu >> guidemate.com

 


Wollen auch Sie Ihr Anliegen entlang eines Spaziergangs zu Wort bringen, dann nutzen auch Sie das Format TALK WALKS Audio für Ihre Erzählung. Diese Hör-Spaziergänge eignen sich ideal zur Kommunikation von Stadt­entwicklungs­projekten und zur Vermittlung von Themen der Baukultur, der Gartenkunst und Landschafts­gestaltung und als AudioGuide für Freilichtmuseen aller Art.
Die bisherigen Audio Walks erschienen in Partnerschaft mit: Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig, Amt für Stadt­erneuerung und Wohnungsbau­förderung Leipzig, GrünGürtel Frankfurt am Main, Grüner Ring Leipzig, Leipziger Baumwoll­spinnerei Verwaltungs­gesellschaft mbH, Oderbruch Museum Altranft, Stadt­planungs­amt Frankfurt am Main, Stiftung Federkiel München, Umweltamt Frankfurt am Main, Umwelt- und Gartenamt Kassel, Verkehrs- und Tiefbau­amt Leipzig.

Über die TALK WALKs wurde schon vielfach in den Medien berichtet, beispielsweise am 11.02.2021 im hr-Fernsehen. (abrufbar bis 11.02.2022)

https://www.ardmediathek.de/video/die-ratgeber/talk-walk-stadt-rundgang-mit-audio-begleitung/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMjY1OTU/


TALK WALKs Audio erhielt 2013 eine Projektförderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und 2015 eine Förderung durch den Fraport Umweltfonds.