Mobilität 2100

TAGUNG »Nahmobilität – der neue Wert der Nähe«
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Petra K. Schäfer, FH Frankfurt;
Moderation: Jürgen Schultheis, House of Logistics & Mobility (HOLM)
Programmbeiträge:
Andreas Feldkeller: Stadtplanung – Stadt der kurzen Wege
Prof.Dr. Jörg Dettmar: Stadtlandschaft der Zukunft – Urbanes Grün
Christioph Djazirian: Nahverkehr der Zukunft
Prof.Dr. Ulrike Reutter: Autofreies Leben in der Stadt
Bertram Weisshaar: Homöopathische Medizin für unsere Mobilität: Spaziergangsforschung
Freitag, 21. Juni, 15 – 21 Uhr
im Rahmen der Fraport Regionalpark Open.
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Leipzig ein Jahrzehnt nach Entdeckung der perforierten Stadt: Die Diskussionen sind abgeklungen. Das gepflegte und das wilde Grün ist weiter gewachsen. Und seit wenigen Jahren wächst nun auch die Einwohnerzahl. So stellt sich heute die Frage: „Wie geht es weiter mit diesem Kind der Schrumpfungs-Szenarien, mit den stadtweit über 170 temporären Grünflächen? Abwarten bis nach und nach Bauanträge eingereicht und genehmigt werden?“ Dieser Spaziergang durch die Stadtteile Lindenau und Plagwitz folgt dieser Aufgabenstellung. Und den Überlegungen, wie auch in der veränderten Situation das Potential der Zwischennutzungen weiter als ein Faktor der Stadterneuerung produktiv bleiben kann.
Der Audio-Spaziergang »Kunst des Flanierens – Leipziger Passagen & Höfe« aus der Reihe TALK WALKs Audio steht nun online zum Download. Es genügt ein Klick auf den Download-Button. Danach einfach die mp3-Dateien auf den eigenen mp3-Player oder das Handy laden und den beigefügten Spaziergangsplan (pdf) ausdrucken – schon kann es losgehen, zusammen mit Wolfgang Hocquél (Leiter der Kulturstiftung Leipzig) und anderen Akteuren (Christina Kahl, koopstadt-Team, Stadtplanungsamt Leipzig; Dr.Wolfgang Morenz, Center Manager Petersbogen Leipzig; Marlies Göllnitz-Gellert und Heike Melzer, City Leipzig Marketing e.V.)
Leipzig. Glauben wir einmal Friedrich Schiller, dann ist der Mensch “nur da ganz Mensch, wo er spielt”. Was bedeutet dies nun aber für den Stadtbewohner, oder gar für den Reudnitzer? Wie beispielsweise kann man durch die Straßen gehen und dabei ganz Mensch sein? Dieser Spaziergang zusammen mit dem Soziokulturellen Stadtteilzentrum “Mühlstrasse 14 e.V.” und Bertram Weisshaar unternimmt einen Versuch – frei nach Schiller – den Stadtplan als Spielplan und die Straßen als Spielbrett zu benutzen. Gewinner des Spiels werden die Teilnehmer, die auch die schon bekannten Straßen noch einmal neu entdecken. Im Rahmen des Projektes “Spielplatz Reudnitz”.